Mythen

Um die Kehrichtverbrennung ranken sich zahlreiche Mythen. Was stimmt?

  • Der Mythos: Kehrichtverbrennungsanlagen sind Dioxinschleudern.

    Die Wahrheit:

    Durch die Verbrennung von Abfall in Cheminées in Privathaushalten werden vor allem im Winterhalbjahr ungleich höhere Dioxinmengen freigesetzt als durch die KVA. Wie die Kontrollmessungen der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt EMPA regelmässig bestätigen, hält die KVA Linth die Grenzwerte der Luftreinhalteverordnung mühelos ein. Diese werden zum grössten Teil sogar massiv unterschritten.

  • Der Mythos: Glas im Kehricht ist erwünscht und fördert die Schlackenqualität.

    Die Wahrheit:

    Glas hat im Abfall nichts verloren. Es wird weder zur Verbesserung der Schlackenqualität noch zur «Reinigung» des Verbrennungsrostes benötigt. Sinnvoller und kostengünstiger ist es auf alle Fälle, Altglas gebührenfrei in den Containern zu entsorgen, die sich bei den Sammelstellen befinden.

  • Der Mythos: Weil die Abfälle alleine nicht brennen, gibt die KVA Kohle oder Öl hinzu.

    Die Wahrheit:

    Dies ist nicht nötig. Die Abfälle brennen ohne Zusatzstoffe. Im durchschnittlichen Abfall ist der Heizwert so hoch, dass dieser problemlos ohne Zugabe von Kohle oder Öl verbrennt.